Das offizielle Kunstmagazin für Kunstliebhaber

Ob Informationen zu Künstlern, aktuellen Ausstellungen, zur Kunstszene, Malerei oder auch interessante Inhalte über Kunstrichtungen, Maltechniken & Co. – in unserem Kunstblog finden Sie alles Wissenswerte im Bereich der zeitgenössischen sowie modernen Kunst.

Umbau der Galerie in Dortmund

Wir haben den Umbau der Galerie in Dortmund beendet: Im vorderen Bereich haben wir nun deutlich mehr Platz und zudem wurde die Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt - Die Kunst kommt nun viel besser zu Geltung und die Umwelt wird geschont!

Galerie Zimmermann & Heitmann


Graphein A, B und C von Günther Uecker

Der Markt von Graphiken des Künstlers Günther Ueckers ist so gut wie leergefegt - Die Preise steigen konstant ! Wir haben noch 3 seltene Werke bekommen:

Graphein A, Graphein B und Graphein C im sehr, sehr guten Zustand!
Die Werke haben das Format von 50 x 70 cm, eine Auflage von 120 Exemplaren und kosten je € 4.150.-

Graphein A von Günther Uecker

"Graphein A" von Günther Uecker
Graphein B von Günther Uecker

"Graphein B" von Günther Uecker
 

"Graphein C" von Günther Uecker

"Graphein C" von Günther Uecker
 


Einrahmung in Dortmund / Bildereinrahmung

Einrahmungen
Ein Bilderrahmen ist ein dekorativer Zusatz zu Bildern jeglicher Art wie z.B. von Gemälden oder Fotografien. Eine Einrahmung wird vorgenommen, um ein Bild zu verstärken, es besser zu veranschaulichen und natürlich um es vor Schäden zu schützen.
Die Bildereinrahmung hat in der Kulturgeschichte Europas eine Tradition, die bis in die Antike zurückreicht und die einen Höhepunkt erstmals im 16. Jahrhundert erreicht. Die Kulturgeschichte der Einrahmung ist dabei von unterschiedlichen Moden geprägt.
Die Funktion eines Bilderrahmens erscheint evident, Schutz, Stabilität und Dekoration zählen zu den vorrangigen Aufgaben eines Rahmens. Darüber hinaus kann er aber auch als Quelle für unterschiedlichste Informationen dienen und ist damit auch für die Kunstgeschichte von bedeutendem Interesse. Ein Rahmen besitzt immer eine gewisse Aussagekraft, indem er einige Informationen über seinen Maler bzw. den Hersteller, seinen Besitzer und über das Bild selbst liefert. Offensichtlich ist dies wenn z.B. Widmungen, Signaturen o.ä. im Rahmen eingraviert sind. Auch das Material und die Verarbeitung des Rahmens kann viele, unterschiedliche Informationen über ein Bild liefern. So sind z.B. Vergoldungen bis heute ein Zeichen für den Wert eines Kunstwerkes. Ein Rahmen kann aus Holz, Metall, bestimmten Gesteinen wie z.B. Marmor oder in neuerer Zeit auch aus Glas oder Kunststoff sein, womit unterschiedliche darstellerische Effekte erreicht werden können. Auch für die praktische Funktion spielt das Material natürlich eine Rolle, insofern das Material die Verarbeitung, die Haltbarkeit und die Langlebigkeit eines Kunstwerks bestimmt.
Über die praktischen Funktionen hinaus kann man den Rahmen jedoch auch als das Mittel betrachten, dass für jeden offenbar macht, dass das Dargestellte innerhalb des Bilderrahmens sich im Bereich des Dargestellten und nicht im Bereich des Realen befindet. Der Rahmen markiert also den Übergang zwischen der Welt und dem Reich der Darstellung.
Zur Geschichte der Bildereinrahmung
Einen der frühesten Bilderrahmen entdeckte man im zweiten Jahrhundert nach Christus in einem ägyptischen Grab in der Nekropole von Hawara. Sie umrahmte ein Mumienporträt wie man es schon in anderen Gräbern zuvor gefunden hatte. Der Rahmen war aus recht einfachem Holz und ohne großem künstlerischen Aufwand hergestellt. Das heiße Wüstenklima ist bei diesem Fund wohl für die Langlebigkeit des Rahmens und des Portäts verantwortlich.
Die ersten Einrahmungen, denen ein hoher künstlerischer Aufwand zukommt, wie man ihn aus späteren Jahrhunderten kennt, stammen aus dem zwölften und dreizehnten Jahrhundert. Sie rahmten kleinere Gemälde ein und wurden im Gegensatz zu Rahmen aus späterer Zeit aus einem Stück hergestellt. Die Fläche, die bemalt werden sollte, wurde aus dem jeweiligen Stück Holz weggeschnitzt. In dieser Zeit werden Bilderrahmen vor allem von der Kirche in Auftrag gegeben.
Da Gemälde in späterer Zeit aber in viel größeren Formaten gemalt wurden, wurde es unmöglich sie aus einem Stück herzustellen, weshalb man sie aus Holz in mehreren Teilen zusammenfügte. Auch lösten sich die bildenden Künste aus dem kirchlichen, christlichen Kontext, was sowohl die Darstellung als auch ihre Ausstellung betrifft, die besonders in der Malerei immer mehr in den höfischen Kontext vordrang.
Mit der Möglichkeit der Fotografie und der technischen Reproduzierbarkeit von Kunstwerken werden Rahmen heute massenweise industriell und in einfacher Ausführung nachgefragt und hergestellt. Bilder-Einrahmungen in Dortmund finden Sie bei uns - Ihrer Galerie Zimmermann & Heitmann am Hansaplatz!


Jörg Döring: Neue Arbeiten

Heute sind 3 neue Werke von Jörg Döring erschienen:
Da die Mehrwertsteuer bei Originalkunst ab dem 01.01.2014 von 7% auf 19% steigt, werden alle Werke grob um 12% teurer!

Curvier.jpg

Jörg Döring
"Curvier"
170 x 130 cm
https://www.zimmermann-heitmann.de/joerg-doering/curvier
Forever_24.jpg

Jörg Döring
"Forever 24"
130 x 170 cm
https://www.zimmermann-heitmann.de/joerg-doering/forever-24
 

Make_your_move.jpg

Jörg Döring
"Make your Move"
150 x 120 cm
https://www.zimmermann-heitmann.de/joerg-doering/make-your-move
 


Steuererhöhung bei Originalkunst

Im Zuge des Europäischen Rechts steigt die Umsatzsteuer für Originalkunst am 01.01.2014 von 7 auf 19%: So werden sich die meisten Kunstwerke für den Endverbraucher um 12% verteuern!
Nutzen Sie noch das Jahr 2013, um vom ermäßigten Steuersatz zu profitieren....
 


James Rizzi: 3D-Bilder

Der Hut war obligatorisch. Eine dicke Brille und quietschbunte Turnschuhe gehörten ebenfalls zu James Rizzi. Er war ein New Yorker aus Brooklyn. Hier war er am 5. Oktober 1950 als Sohn einer Iranerin und eines Italieners geboren worden und hier verstarb er in der weihnachtlichen Nacht vom 25. auf den 26. Dezember 2011.
Ein Original-Zitat steht für seine Kunst und seine Liebe zum Big Apple: „New York City is a great place to be but best of all is the people you see“.
Als bildender Künstler perfektionierte er die Melange von Malerei und Skulptur und entwickelte so seine berühmte Technik der 3D Grafik. Er wurde zum berühmten Pop-Art Artisten, der von den Kunstkennern den ehrenhaften Titel „Urban Primitive Artist“ erhalten hatte.
Rizzis Karriere
1974 hatte Rizzi sein Kunststudium an der renommierten University of Florida in Gainesville beendet. Seine ersten Arbeiten stellte er im gleichen Jahr in der Galerie des New Yorker Brooklyn Museums aus. Angefangen hatte er mit farbenfreudigen Gemälden, deren Anklänge an die sogenannte naive Malerei der Pariser Schule mit einer unbekümmerten und fantasievollen Motivwahl unverkennbar sind. Mit wachsender Popularität interessierten sich immer mehr internationale Museen und Galerien für seine Arbeiten, während Rizzi selbst sein Betätigungsfeld auch auf andere Genres ausdehnte: Seine Intuitionen lebte der Pop-Art-Künstler bald bei der Gestaltung von CD- und Schallplattencover, animierter Musik-Videos und zahlreicher Gebrauchsgegenstände aus – vom Rosenthalporzellan über Happy-Rizzi-Häuser und Autokarosserien bis hin zu Telefonkarten.
Als Folge kam es zu zahlreichen Einzelausstellungen und Rizzi wurde zum mit vielen Auszeichnungen dekorierten, populärsten zeitgenössischen Pop-Art-Künstler. Dabei war sein Stil beeinflusst vom Leben der Menschen in seiner Heimatstadt New York. Seine fröhlichen und optimistischen, farbenfrohen Bilder wegen wurde Rizzi in der Kunstszene „Urban Primitive Artist“ genannt.
Innerhalb der für sein Werk typischen 3D Technik wurden aus einem als Hintergrund dienenden Bildduplikat vordergründige Elemente ausgeschnitten und als zweite Bildebene aufgesetzt. Zusätzlich erzeugten die so entstehenden Schatten beim Betrachter eine faszinierende dreidimensionale Wirkung.
Ausstellungen und Projekte
Neben der Mainzer „Weltgrößten James Rizzi Ausstellung“ von 2008 und seiner Bremer Exposition von 2010 hatte der Meister in Deutschland viele beachtete Ausstellungen.
Berühmt sind Rizzis Bücher, so seine New-York-Kunstbände, von denen „My New York City“ ein 2,8 Kilogramm schwerer Reiseführer ist und sein „American Cookies and more“ diverse Amerika affine Küchen ziert.
Am Ende der 1990er Jahre erschien eine von Rizzi designte 15-Bände-Brockhaus-Sonderedition, für Volkswagen gestaltet er drei New Beetle und für die Condor-Airline die Außenhaut einer Boing 757. Der „Rizzi-Bird“ sollte zu einem Markenzeichen des Künstlers werden. Die norddeutsche Metronom-Eisenbahngesellschaft fährt eine von Rizzi gestaltete Lokomotive, in Heilbronn verkehrt die Rizzi-Bahn und bei der Post gab es 2008 farbenfrohe Rizzi-Sonderbriefmarken als „Grüße für jeden Anlass“.
Last, but not least werden Boxfans nicht den Mantel von Henry Maske vergessen, mit dem er in den Ring stieg: Auch der ist ein Entwurf von James Rizzi.
Rizzis gesellschaftliches Engagement
Besonders in Deutschland kam es zu Kooperationen mit bekannten Wohltätigkeitsorganisationen. Dazu gehören die limitierte und signierte Lithografie-Edition „Gone With The Wind“, deren kompletter Verkaufserlös den Opfern der Hurrikankatastrophe von New Orleans gespendet wurde und sein aufsehenerregendes Engagement innerhalb des Peter-Maffay-Projekts „Begegnungen“ zugunsten hilfsbedürftiger Kinder.