Das offizielle Kunstmagazin für Kunstliebhaber

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Ein echter Janosch für Dortmund

Horst Eckert - bei diesem Namen macht´s nicht unbedingt klick. Bei "Janosch" um so schneller. Horst Eckert ist Janosch - und mag Dortmund. Jedenfalls: Die Janosch-Radierung "Dortmund", die Galerist Tobias Heitmann gestern OB Dr. Gerhard Langemeyer überreichte, ist so prächtig gelungen, dass man sie getrost als Liebeserklärung des Künstlers an die Stadt werten darf.
Janosch war lange nicht in Dortmund gewesen. 30 Jahre lang. Als er im Frühjahr 2007 anlässlich einer Ausstellung seiner Werke in die Stadt kam, erkannte er sie nicht wieder. Bei einem Spaziergang reifte die Idee, eine Radierung anzufertigen. Die ist ab sofort in einer Auflage von 199 Exemplaren in der Galerie Zimmermann & Heitmann an der Wißstraße zu kaufen.


Ausstellung von Christo & Jeanne Claude

Ausstellung von Christo & Jeanne Claude ab 20. September 2007 in der Galerie Zimmermann & Heitmann
In der Galerie Zimmermann & Heitmann in Dortmund sind vom 20. September bis zum 13. Oktober 2007 seltene Unikate, Collagen und Graphiken von Christo und Jeanne-Claude zusehen. Die Ausstellung wird von Verleger Dr. Alexander Fils am 20. September um 19:30 Uhr eröffnet.
Christo und Jeanne-Claude realisierten bereits 1961 ihr erstes gemeinsames Projekt im Kölner Hafen. 


Urlaub für Ihre Bilder

Während viele Kunstliebhaber im Urlaub sind, werden die Bilder zu Hause an der Wand hängen bleiben - Diese wurden meist vor 15 Jahren oder länger eingerahmt. Zu dieser Zeit gab es noch keine säurefreien Passepartoutkartons, welche heute meistens Standard sind. Diese alten Kartons setzen im Laufe der Zeit enorm Säure frei und greifen so das Bild an. Zunächst färbt sich das Papier gelb, später auch braun und entstehen so genannte Stockflecken. Je mehr diese Kartons dem Tages- bzw. UV-Licht ausgesetzt sind, desto schneller geht diese Entwicklung voran. Im Endstadion können sich dunkelbraune Punkte bilden, welche später zu kleinen Löchern werden. Selbst versierte Restauratoren können dann nichts mehr an dem Kunstwerk retten.
 


Pop-Art - eine extravagante interessante Kunstrichtung!

Pop-Art ist eine Erscheinung, die sich in den späten 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt hat und sich als populäre bzw. volkstümliche Kunst auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens ausbreitete.
Neben der Konsumgüter-Industrie mit ihrer Jet-Gesellschaft, Film und Fernsehen, Comic-Helden, diversen Funktionswaren und vielem mehr waren sie von dieser Modeerscheinung letztendlich betroffen.
Von Kunst als solcher kann man bei Pop-Art eigentlich nicht sprechen, weder als Volkskunst noch als Kunst, um mit dieser eine Geisteshaltung zu vertreten.
Sie ist nur eine Erscheinung, die auf der Grundhaltung Wohlstand nach dem Zweiten Weltkrieg basiert und zum anderen auf der Kritik am Konsum, wenn man es in Relation zum Vietnam-Krieg und sonstigen Unruhen bezieht, die in den 60er Jahren aufkamen.
Pop-Art sagt demnach nichts über einen aktuellen Zustand der Gesellschaft aus und kann somit auch als trivial bezeichnet werden.
Aufgrund der Tatsache des Trivialen wurde Pop-Art beispielsweise von abstrakten Künstlern eher als Antikunst bezeichnet.
Der eigentliche Pop-Art Künstler selbst bezieht sich mit seinem Schaffen auf das, was tatsächlich ist und bezieht sich damit auf die Dingwirklichkeit der zivilisatorischen Alltagswelt. Er möchte, dass der Zuschauer dem Gegenstand gewisserma


Bilderahmen

Der Bilderahmen ist eine Erfindung aus dem 16. Jahrhundert. Ursprünglich wurden Bilderrahmen nur für Altar- Kirchenbilder hergestellt, da die Kirche die meiste Macht hatte.


Was wäre die Welt ohne David?

Michel Angelos David ist wohl mitunter eine der bekanntesten Skulpturen der Welt. Würde man jemanden danach fragen, ob er ein bestimmtes Liebslingsbild, ein Lieblingsmusikstück oder ein Lieblingsbuch hat, hätte sicherlich jeder eine Antwort darauf. Kunst kann so vielfältig und ausdrucksstark sein, einen Menschen einfangen und nicht mehr loslassen. Kunst muss aufrütteln und zum Nachdenken anregen und das tut sie ohne Zweifel, andernfalls wäre es anders nicht erklärbar, wie sie jede Epoche der menschlichen Geschichte begleitet, geradezu einfängt und für die Nachwelt konserviert. Dadurch wird sie mehr als nur ein Schmuckstück oder eine beschwingte Anekdote des Seins, vielmehr kann ein Kunstwerk an Ausdruck mit den Jahren zunehmen und unseren Kindern davon berichten, was wir waren, wie wir lebten und was für uns von Belang war. Nur durch die Schaffenswerke verschiedenster Künstler gelingt es uns die Menschheitsgeschichte von der Vorgeschichte, über die Antike bis zur Postmoderne nachzubilden. Bilder, Musik und Skulpturen verinnerlichen Denkweise und neue Wellen der Inspiration. Angefangen bei den ersten simplen Zeichnungen des Cro-Magnon-Menschen, die uns über dessen Leben berichten über die Pyramiden, bis hin zu Kirchenbauten, Beethoven, Brahms, Picasso, bis hin zu unseren heutigen Bekleidungs- und Industriedesignern - all das ist Kunst, die es zu fördern und zu bewahren gilt. Kunst geht jeden was an und überwindet Landesgrenzen, kommuniziert und bringt das zum Ausdruck, was keine 100 Seiten an Gefühlen und Emotionen, aber auch an Betroffenheit und Gedanken ins uns auslösen können. Eine Investition in Kunst ist eine Investition in die menschliche Historie und in die Zukunft, denn auch die Vergangenheit kann erfrischend neu sein und inspirieren.
 


Die Entstehung von Pop-Art

Pop-Art ist eine Kunstrichtung, die in den 50er Jahren in der Malerei entstand. Nach 1960 wurde auch die Baukunst, die Plastik, die Grafik, das Theater, die Literatur und die Musik von dieser Denkart erfasst. Die Künstler wollten im Gegensatz zur abstrakten Kunst Menschen und Gegenstände real abbilden.
Sie brachten sie aber in unwirkliche Zusammenhänge, um eine ironische, verspielte Aussage zu erreichen. Mel Ramos, ein bedeutender Vertreter der Malerei aus neuerer Zeit, wurde 1961 in Kalifornien geboren. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit weiblichen Akten und erotischen Phantasien von Frauen. Gern setzt er seine Figuren mit Comic-Helden oder mit bekannten Artikeln aus der Welt der Werbung zusammen. Er macht dies sehr werbewirksam, ironisiert aber gleichzeitig die Ausnutzung weiblicher Reize.
James Rizzi, Jahrgang 1950, lebt und arbeitet in seiner Geburtsstadt New York. Nach einem Kunststudium in Florida malte er am liebsten auf eine sehr bunte, einfache und fröhliche Weise Menschen aus New York. Er bekam deshalb den Titel "Urban Primitive Artist". James Rizzi entwickelte eine eigene 3-D-Technik. Er schneidet aus Kopien seiner Bilder Teile heraus, die er dann auf Kunststoff klebt und vor die Originalstelle setzt. Er erreicht damit sehr wirkungsvoll plastische Effekte und einer Steigerung seiner verspielten Aussage. Durch James Rizzi wurden auch Gebrauchsgegenstände, CD-Cover und Musikvideos in die Pop-Art einbezogen. Auch der 1956 in New York geborene Künstler Charles Fazzino spielt eine große Rolle.


Janosch

Wo ist Janosch?
Der weltbekannte Kinderbuchautor Janosch wohnt zurzeit auf Teneriffa und treibt dort sein Lebenswerk weiter voran. mit dem besondern Klima des Atlantiks begründete der mittlerweile über 70-Jahrige Künstler seinen Umzug. Sein bekanntestes Buch ist wohl das Buch "Oh wie schön ist Panama", in der die kleine Tigerente, der Bär und der Löwe vorkommen. Im April geht Janosch mal wieder auf Reisen und präsentiert am 20. April in der Dortmunder Galerie Zimmermann & Heitmann seine neuesten Arbeiten.
Geboren wurde Janosch 1931 in Zabrze / jetzt Polen unter dem bürgerlicher Name Horst Eckert. Nach diversen Lehren und Ausbildungen in verschiedensten Branchen erschein 1960 sein erstes Kinderbuch und Janosch kann von der Kunst leben.
1979 erhält er den Deutschen Kinderbuchpreis und 1980 erscheinen erste Romane von ihm. Janosch erhält zahlreiche Preise und Auszeichnungen, ungezählte Ausstellungen seiner Bilder und Radierungen im In- und Ausland. Neben Janosch werden auch Arbeiten von dem weltbekannten Künstler Christo gezeigt.